Am 27.03.2026 wurde von den Technischen Leitern der Wasserwacht Berg das lange ersehnte neue Einsatzfahrzeug bei der Firma Binz in Ilmenau/Thüringen abgeholt.
Der „Gerätewagen Wasserrettung“ ist ein Mercedes Sprinter 419 CDI mit 4×4 Allradantrieb. Neben den 5 Sitzplätzen für die Mitglieder der Schnelleinsatzgruppe nimmt er mit seinem Regalsystem das Einsatzmaterial für Taucher, Wasserretter und Bootsführer auf.
Mit der Zuweisung des neuen Fahrzeugs wird nun das nächste Projekt der Berger Wasserwachtler sehr aktuell:
Der Bau der Fahrzeughalle für das Einsatzgerät der Wasserwacht Berg beim Hallenbad!
Roth war am 06.07.2025 wieder der Nabel der Triathlon-Welt:
Der Challenge Roth ist bekannt als der größte Langdistanz-Triathlon der Welt und zieht jedes Jahr eine große Anzahl von Athleten und Zuschauern an. Die Teilnehmerzahl beim DATEV Challenge Roth betrug 2025 rund 3.500 Einzelstarter und 650 Staffeln. Zusätzlich säumten etwa 300.000 Zuschauer die Strecke, um die Athleten anzufeuern. Bei dieser Mega-Veranstaltung waren 7500 Helfer im Einsatz: 5 davon kamen von der Wasserwacht Berg!
Seit 4 Jahren unterstützt dabei das Einsatzboot der Wasserwacht Berg mit Bootsführern und Wasserrettern beim Einsatz der Wasserwacht Südfranken. Bereits um 06.00 Uhr stand man für Rettungsmaßnahmen beim Schwimmwettbewerb bei KM 97,0 bereit. Nach dem Schwimmen wurden dann die Boote abgeschleust und als neuen Einsatzbereich wurde der km 91,0 bei der Lände Roth zugewiesen. Auftrag hier war der Transport von Sportlern zur Sammelstelle, die den Wettbewerb nicht mehr fortsetzen konnten. Dieser Transport erfolgte durch die Wasserwacht-Boote, da eine Zufuhr von Rettungswagen an die Laufstrecke nicht möglich war.
In beiden Einsatzabschnitten musste das Berger Schlauchboot aktiv werden, um Sportler einer medizinischen Versorgung zuzuführen. Gut bewährt hat sich dabei, dass unsere Wasserwacht-Ärztin als Wasserretterin mit an Bord war.
Im besonderen Maße unterstützt haben wir die Staffel mit der Startnummer 4215, die als Wasserwacht Berg beim Wettbewerb aktiv dabei waren.
Auch 2025 war die Wasserwacht Berg wieder beim größten Winterschwimmen in Europa, dem Neuburger Donauschwimmen dabei.
Am Morgen des 25. Januars starteten 25 Wasserwachtler aus Berg Richtung Donau. Um 13.00 Uhr stiegen 14 davon im Neoprenanzug bei der Schleuse Bittenbrunn in das nur 3° C warme (kalte) Wasser und schwammen 4 km mit der Strömung.
Mit dem Winterschwimmen wollen die Rettungsorganisationen auch ihre Einsatzbereitschaft während der kalten Jahreszeit demonstrieren.
Nach dem Schwimmen konnte man sich im Neuburger Hallenbad wieder aufwärmen und hatte am Abend viel Spaß beim traditionellen Donauschwimmerball, wo man heuer als „Bambitruppe“ dabei war.
Im Keller des Berger Feuerwehrhauses wurde in der 49. KW nun endlich das Projekt M-Boot angegangen. Dazu mussten einige schadhaften Stellen am DSB-Schlauchboot neu verklebt werden. Zudem wurden Umlauf- und Festmacherleinen neu angebracht und eingespleisst. Letztendlich wurden noch der Holzboden und der Spiegel neu gestrichen und eine Halterung für die Beleuchtung angebaut.
Das M-Boot kann mit einer Länge von 5,30 m bis zu 12 Personen aufnehmen und ist für den Personentransport und die Jugendarbeit vorgesehen. Angetrieben wird es vom neu beschafften Außenbordmotor Mercury F 30 efi.
Der Mercury 30 efi gilt derzeit als leichtester 4-Takt-Drei-Zylindermotor und zeichnet sich Laufruhe und vielen Innovationen wie der hydraulisch unterstützten Trimmung und einer verstellbaren Pinne aus. Als Langschaft-Motor kann er sowohl am M-Boot, als auch auf der 99-2 verwendet werden.
Dauerhaft montiert wurde er aber jetzt auf dem 2. Einsatzboot der Wasserwacht Berg, der Wasserwacht Berg 99-2. Er ersetzt damit den 32 Jahre alten Yamaha 30 DMOS Zweitakter, einen über all die Jahre hinweg zuverlässigen Motor. Damit der neue Motor auch hier verwendet werden kann, wurde eine Spiegelerhöhung um 8 cm bei der WW Berg 99-2 vorgenommen.
„Ach, Sie sind aus Bayern, oder?“ – diesen Satz hörten 14 Rettungsschwimmer der Wasserwacht Berg ziemlich häufig, als sie auch dieses Jahr erneut die Wasserwacht in Kiel an der Ostsee eine Woche lang bei der Strandwache unterstützten.
Erfreulich war dieses Jahr ganz besonders die zahlreiche erstmalige Teilnahme von Nachwuchs-Einsatzkräften.
Ihre Aufgabe war es, die Strände an der Kieler Förde als Rettungsschwimmer, Sanitäter, Bootsführer, Strandwachleiter und stellvertretende Gesamtwachleitung abzusichern. In Zusammenarbeit mit den Kieler Kräften und zwei anderen bayerischen Wasserwachten konnten so diverse Erste-Hilfeleistungen, Bootseinsätze und auch Vermisstensuchen erfolgreich gemeistert werden.
Das Fördern von Gemeinschaft und Zusammenhalt war den Organisatoren ebenso wichtig wie ein möglichst breites Angebot an Ausbildung und Übungen.
So gab es neben lustigen Tagesaufgaben und Olympiaden auch diverse Einsatzübungen mit – und ohne Boot, bei denen die verschiedensten Rettungstechniken und Rettungsgeräte beübt wurden.
Die gesamte Wach Crew wurde so rundum gefordert und gefördert und die jüngeren Anwärter konnten so einiges an Erfahrung und praktischen Fähigkeiten mitnehmen.
Die Wasserwacht Berg bedankt sich bei einer sehr professionellen Wach Crew und bei der Wasserwacht Kiel für die gute Zusammenarbeit und hoffen das es auch im nächsten Jahr ein Wiedersehen geben wird.
Der Challenge in Roth ist seit 40 Jahren nun schon eine der größten Sportveranstaltungen in unserer Region. Aus der ganzen Welt kommen die Athleten ins deutsche Mekka des Ultra-Triathlons, um hier bei einem unvergleichbaren Veranstaltungsrahmen ihre persönliche Höchstleistung und Bestzeit zu absolvieren. Nur wenige Wettbewerbe des „Ultras“ (3,8 km Schwimmen, 180 km Radfahren, 42,2 km Laufen) in der Welt genießen einen solches Ansehen und eine Attraktivität wie der Challenge in Roth.
Im Jahr 2024 sind deshalb auch wieder 3900 Einzelstarter und 650 Staffeln an den Start gegangen. Die sanitätsdienstliche Betreuung des Wettbewerbs gleicht einer Mega-Aufgabe. Die Kreiswasserwacht Südfranken organisiert und stellt die Versorgung von möglichen Verletzten auf der Schwimm- und Laufstrecke sicher.
Seit 3 Jahren unterstützt dabei das Einsatzboot der Wasserwacht Berg mit Bootsführern und Wasserrettern beim Einsatz. Auch 2024 war das Berger Schlauchboot wieder auf dem Main-Donau-Kanal unterwegs.
Bereits um 06.00 Uhr stand man für den Schwimmwettbewerb bei KM 97,0 bereit. In 2 Fällen musste die Berger Wasserretter bei kleinen Blessuren aktiv werden. Nach dem Schwimmen wurden dann die Boote abgeschleust und als neuen Einsatzbereich wurde der km 91 bei der Lände Roth zugewiesen. Auftrag hier war der Transport von Sportlern, die den Wettbewerb nicht mehr fortsetzen konnten, zur Sammelstelle. Dies erfolgte mittels Boot, da eine Zufuhr von Rettungswagen an die Laufstrecke nicht möglich war.
Im Besonderen „aufgepasst“ haben wir auf unsere Wasserwachts-Kameradin Steffi Pirkl, die aktiv den Ultra-Triathlon absolvierte und mit einer Zeit von 11 Stunden 18 Minuten „finishte“. Wir sind sehr stolz, dass wir nun eine „Iron-Woman“ in den Reihen der Berger Wasserwacht haben und gratulieren hierzu sehr herzlich. Großartige Leistung, Steffi!!!
Am 28. Januar 2023 war es wieder soweit: Nach 2 Jahren Corona-Zwangspause fand in Neuburg/Donau wieder das 52. Donauschwimmen statt. Natürlich war die Wasserwacht Berg mit 9 Teilnehmern, 1 Schwimmerin und 8 Schwimmern, mit dabei.
Donauschwimmen 2023: Die Berger Wasserwachtler waren wieder am Start!
Um 13.00 Uhr stiegen sie zusammen mit 1200 anderen Teilnehmern aus ganz Deutschland an der Staustufe Bittenbrunn im Neoprenanzug in die 3,5°C kalte Donau. Die Schwimmstrecke war knapp 4 km lang und wurde in ca. 50 Minuten absolviert. Unterwegs hatte man viel Spaß durch das Treffen mit vielen bekannten Wasserwachtlern aus Nah und Fern. Somit wurde man von der Kälte des Wassers weitgehend abgelenkt. Erste Erfahrungen beim größten Winterschwimmen in Europa sammelten bei uns Lukas Burnickl und Ferdinand Nießlbeck, die mit Freude dabei waren! Aufgrund der auslaufenden Corona-Maßnahmen entfiel heuer der traditionelle Donauschwimmer-(Faschings)ball, so dass man am Abend bereits wieder nach Hause fahren musste. Eine Stärkung im Vereinslokal Lindenhof war aber dann wohl verdient!
Gruppenfoto der KWW Neumarkt zusammen mit der Wasserwacht Neumarkt und Parsberg
Im Naturbad Deining fand am 15.10.2022 eine Fortbildung der Berger Rettungstaucher statt.
Fahren und Navigieren mit dem Wasserretter-Transportfahrzeug iAqua WW Berg 99-3Kann über und unter Wasser verwendet werden!
Auf dem Programm standen Gerätecheck, Sicherheitsübungen, Kreissuchverfahren und das Fahren und Navigieren mit dem Unterwasser Scooter. Außerdem musste kontrolliert ein bewusstloser Taucher/Person zur Wasseroberfläche gebracht werden.
Wasserretter Roland Braun im herbstlichen nassen Element
Wasserretter Roland Braun ließ es sich nicht nehmen und testete auch das inzwischen 13 Grad warme? Wasser.
Am 24.09.2022 absolvierten unsere beiden Tauchaspiranten Simon Klein und Gaetano Caminita die praktische Prüfung zum Rettungstaucher in der Wasserwacht am Steinberger See bei Schwandorf. Damit wurde erfolgreich die längste Ausbildung bei der Wasserwacht abgeschlossen, die nahezu über 2 Jahre andauerte.
Alle neuen Rettungstaucher der KWW Neumarkt mit Ausbilderteam
Die Ausbildung wurde geleitet vom Beauftragten für das Rettungstauchen in der KWW Neumarkt, Daniel Hacker mit seinem Team von der WW Berching.
praktische Prüfung am Steinberger See
Am Beginn der Ausbildung kam neben der Tauchtheorie und Gerätekunde auch die Grundausbildung zum praktischen Tauchen auf den Plan. Diese endete mit der Prüfung zum OWD, dem OpenWaterDiver. Danach ging es in die Freigewässer! Über die Zeit verteilt musste eine Vielzahl von unterschiedlichen Tauchgängen absolviert werden, um auch dem zukünftigen Aufgabenspektrum der Wasserwacht gerecht zu werden.
Führen nach Zeichen mit der Signalleine
Bereits im August wurde die theoretische Prüfung in Regensburg erfolgreich beendet. Mit unseren beiden neuen Tauchern beendeten drei weitere Wasserwachtkameraden aus Neumarkt, Berching und Parsberg erfolgreich die Ausbildung.
Notaufstieg, Gerätantauchen, Arbeiten unter Wasser, es wurde viel verlangt!
Simon und Gaetano sind somit ab sofort Teil der Tauchergruppe der SEG Wasserwacht Berg, die jetzt über 6 aktive Rettungstaucher verfügt.
Wir gratulieren unseren beiden aktiven Wasserwachtlern zur erfolgreichen Ausbildung und wünschen wie bei den Tauchern üblich: „Immer gut Luft“.